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Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier!
— William Shakespeare


"Was man sät, das wird man ernten" ist die achte Episode der ersten Staffel von Dark.

Inhalt Bearbeiten

1953 werden die entstellten Leichen zweier Jungen auf einer Baustelle ausgegraben - dem zukünftigen Standort des Windener Kernkraftwerks. Ulrich Nielsen ist in die Vergangenheit gereist und glaubt, dass die Lösung aller Probleme sein könnte, Helge Doppler zu töten. 1986 trifft der Fremde auf H.G. Tannhaus.

Handlung Bearbeiten

10. November 1953Bearbeiten

Egon Tiedemann wird zu einem Fundort der Leichen zweier Jungen gerufen. Sie weisen Verbrennungen an den Augen auf. Am meisten beunruhigt die Beamten, dass sie auf dem zukünftigen Gelände des Atomkraftwerks gefunden werden. Dann fällt ihnen auf, dass der junge Helge Doppler den Fund gesehen hat.

10. November 1986Bearbeiten

Der Fremde trifft sich mit dem Uhrmacher, um über die Einstein-Rosen-Brücke zu sprechen, während Helge weiterhin zielstrebig durch die Höhlen wandert, dicht gefolgt von Ulrich. Dieser findet schließlich die rote Kordel, die zuvor auch Jonas benutzt hatte, um das Portal zu finden. Als er ein dumpfes Dröhnen vernimmt, folgt er der Kordel. Während Ulrich das Eisentor erreicht, erklärt der Uhrmacher dem Fremden, dass er glaubt dass unser vom Dualismus geprägten Denken die Menschen bislang davon abgehalten hat zu sehen, dass ein Wurmloch nicht zwei Dimensionen, sondern vielmehr drei Dimensionen miteinander verbindet.

Ulrich öffnet das Tor und kriecht hindurch. An der Kreuzung angekommen, nimmt er jedoch anders als Jonas die linke Abzweigung.

10. November 1953Bearbeiten

Helge kehrt nach Hause zurück. Er versucht seiner Mutter von seiner Beobachtung zu erzählen, doch die weist ihn nur streng darauf hin, dass sie nicht akzeptiert, wenn er schmutzig nach Hause kommt. Sein Vater ist an der Erzählung viel mehr interessiert.

Bei der Obduktion der beiden Kinderleichen entdeckt der Gerichtsmediziner derweil neben den Zerstörung von Auge und Ohren seltsame Dinge, die die Beamten vor ein Rätsel stellen. Zum einen haben beide Leichen einen Pfennig mit der Prägung von 1986 um den Hals. Desweiteren tragen sie Shirts, die aus China zu stammen scheinen.

10. November 1986Bearbeiten

Während Ulrich die Höhlen verlässt, spricht der Fremde mit dem Uhrmacher über den lunar-solaren Zyklus, den dieser in seinem Buch besprochen hatte. Dabei ist seine Theorie, dass sich alles alle 33 Jahre wiederholt.

10. November 1953Bearbeiten

Ulrich trifft schließlich auf Helge und beobachtet, wie dieser von zwei Jugendlichen drangsaliert wird. Er eilt ihm zu Hilfe, ohne zu wissen, wem er da gegenüber steht. Er rät ihm, sich gegen die Jugendlichen zur Wehr zu setzen, weil sie sonst nie aufhören werden, ihn zu drangsalieren. Er läuft weiter und wundert sich über den schlechten Zustand der Straßen, als an der Abzweigung nach Winden plötzlich ein Auto anhält. Eine Frau steigt aus und fragt nach dem Weg. Sie stellt sich als Agnes Nielsen mit ihrem Sohn Tronte vor, Ulrichs Vater, die gerade neu in die Stadt ziehen.

10. November 1986Bearbeiten

Uhrmacher Tannhaus philosophiert weiterhin über die Zeit und ob sie linear ist oder durch ein Wurmloch gekrümmt werden kann. Dann stellt er dem Fremden die Frage, was passieren würde, wenn man in der Vergangenheit auf seine Eltern treffen würde, noch ehe man gezeugt wurde – würde man dadurch bereits etwas verändern? Er stellt in Frage, ob man überhaupt etwas verändern kann.

10. November 1953Bearbeiten

Helge fährt zur Nachhilfe zu Claudia Tiedemann. Die beiden bekommen schließlich mit, wie Agnes und Tronte Nielsen ankommen, um bei ihnen im Haus als Untermieter zu wohnen. Ulrich steuert derweil HG Tannhaus an und fragt diesen, in welchem Jahr er sich befindet. Auch er bestätigt 1953 und ist überrascht über das Buch, das Ulrich dabei hat. Während Ulrich seine Gedanken sortiert, treffen Ines Kahnwald und Ulrichs spätere Mutter Jana ein, die eine Uhr für Ines' Vater abholen wollen. Sie erzählen von den beiden toten Jungen, was Ulrich hellhörig werden lässt.

Unterdessen hält Bernd Doppler einen Vortrag über die Vorteile des Atomkraftwerks und die wirtschaftliche Bedeutung für Winden. Wütend stellt er fest, dass die Polizei immer noch auf dem Gelände unterwegs ist und spricht später mit Egon Tiedemann. Er glaubt, dass die Kohlebetreiber den Bau des Kraftwerks verhindern wollen und daher die Leichen der Jungen dort platziert haben, wo das Kernkraftwerk entstehen soll.

Helge begleitet derweil Tronte und Claudia durch die Wälder zu den Höhlen, während Ulrich auf die Polizeiwache geht, um dort zu erfahren, ob einer der toten Jungs vielleicht sein Sohn sein könnte. Egon teilt ihm skeptisch mit, dass seine Beschreibung seines Sohnes auf keinen der beiden Jungen trifft. Dann fragt Ulrich nach Helge Doppler, erfährt dann jedoch, dass Helge noch ein kleines Kind ist und der einzige „alte“ Doppler dessen Vater Bernd ist. Ulrich kennt ihn sofort als ehemaligen Leiter des AKW wieder und verlässt die Wache.

Ulrich sucht das Anwesen der Dopplers auf und trifft dort auf Helge. Er unterhält sich mit ihm und wirft ihm vor, dass er später für den Tod mehrerer Menschen verantwortlich sein wird. Ulrich glaubt, dass er die Vergangenheit und mit ihr auch die Zukunft ändern kann und packt Helge. Dieser kann sich befreien, während Ulrich ihm erklärt, dass all seine Probleme verschwinden, wenn es Helge nicht mehr gibt. Helge kann sich losreißen und flieht in den Wald. Ulrich jagt ihm nach und kann ihn schließlich an der Hütte einholen. Er nimmt eine schweren Stein, hält kurz inne und schlägt dann mehrmals auf Helges Kopf ein, bis er sich nicht mehr bewegt.

Egon Tiedemann ist derweil auf dem Weg zu den Dopplers, da Claudias Hund Gretchen verschwunden ist und er nachsehen will, ob dieser vielleicht bei Helge ist, da er ja mit Claudia und Tronte gemeinsam im Wald war. Great Doppler macht ihm klar, dass bei ihnen keine Tiere erlaubt sind und komplementiert Egon damit aus ihrem Haus.

Als Helge auch am Abend noch nicht da ist, begibt sich Greta auf die Suche nach ihrem Sohn. Unterdessen zerrt Ulrich Helge in den Bunker

10. November 1986Bearbeiten

Tannhaus fragt den Fremden, warum er so genau über die Zeit bescheid wissen will. Der Fremde erklärt, dass er wissen will, ob jemand die Vergangenheit ändern kann oder wenigstens will er wissen, wer über die Bestimmung bestimmt. Tannhaus entgegnet, dass solange ein Wurmloch existiert, es auch eine geschlossene Zeitschleife gibt, in der die Vergangenheit die Zukunft beeinflusst und umgekehrt, und dass er glaubt, dass alles miteinander verbunden ist und das Schicksal eines Menschen das eines anderen beeinflusst. Er macht dem Fremden jedoch klar, dass auch das nur eine Theorie ist und fragt ihn dann, weswegen er wirklich zu ihm gekommen ist. Der Fremde gibt sich schließlich als Zeitreisender aus der Zukunft zu erkennen und entgegnet, dass Tannhaus Theorien stimmen. Zum Beweis zeigt ihm eine Apparatur auf den Tisch und bittet Tannhaus, diese zu reparieren. Er erklärt weiterhin, dass es vor einigen Monaten einen Störfall im AKW gegeben hat, durch den eine Menge Energie frei wurde. Er hofft, mit der Maschine das gleiche wiederholen zu können, nicht um ein weiteres Wurmloch zu erschaffen, sondern um das bestehende zu zerstören. Tannhaus ist schockiert und bittet den Fremden zu gehen. Der entgegnet, dass er die Zukunft gesehen hat und nun alles wieder gerade biegen muss.

Als der Fremde weg ist, zieht Tannhaus eine Kiste hervor. Es ist der gleiche Apparat, den der Fremde ihm zuvor auf den Tisch gelegt hat.

10. November 1953Bearbeiten

Tannhaus findet in Ulrichs Jackentasche ein Handy. Als er es anschaltet, wirft er es vor Schreck weg. Zur gleichen Zeit sitzt Ulrich im Wald vor dem Bunker und wartet.

Cast Bearbeiten

Soundtracks Bearbeiten

  • Es wird ja alles wieder gut - Detlev Lais
  • Partita: III. Courante - Roomful of Teeth
  • Fridolin (Ich hab' nichts anzuzieh'n) - Nana Gualdi
  • Wishing Well - Stomper feat. Lucy Tops
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