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"Sic mundus creatus est" ist die sechste Episode der ersten Staffel von Dark.

Inhalt Bearbeiten

Ulrich sucht in der Vergangenheit nach Antworten und bringt verstörende Familiengeheimnisse zutage. Besser ausgerüstet, wagt sich Jonas in die Höhle vor.

Intro Bearbeiten

Das ist nicht mehr lustig! Katharina? Ulrich? Das ist nicht mehr lustig. Hilfe! Hilfe! Hilfe!

Handlung Bearbeiten

8. November 2019Bearbeiten

Regina Tiedemann erwacht aus einem Albtraum. Sie erinnert sich daran, wie sie einst im Wald an einen Baum gebunden in der Dunkelheit ausharren musste, während aus den Höhlen eigenartige Geräusche gekommen sind.

Charlotte will derweil die Suche nach den vermissten Kindern ausdehnen und weitermachen, bis sie jeden Stein in der Stadt umgedreht haben.

Jonas nutzt unterdessen die Gelegenheit und fragt seine Mutter über seinen Vater aus, während Ulrich die Akten zum Fall seines Bruders Mads aus dem Archiv holt.

Martha und Magnus wollen in die Schule, werden jedoch von Katharina zurückgehalten, die sie am liebsten zur Sicherheit im Haus behalten möchte. Es entsteht ein Streit zwischen den beiden, in dem sie sich vorwerfen, dass jeder nur noch an sich selbst denkt. Martha wirft ihrer Mutter Feigheit vor, sich einzugestehen, dass Mikkel längst tot ist und holt sich deswegen eine schallende Ohrfeige ab.

Regina erhält eine niederschmetternde Diagnose aus einer medizinischen Untersuchung.

Jonas betrachtet den Brief seines Vaters und zieht dann noch einmal die Karte der Höhlen hervor. Erst jetzt erkennt er, dass jemand etwas darauf eingezeichnet hat. Mit einem roten Stift ist ein Weg markiert mit den Worten „Folge dem Signal“.

Ulrich stattet derweil Tronte einen Besuch ab. Er fragt seinen Vater, wo er in der Nacht von Mads Verschwinden gewesen ist, denn er kann sich erinnern, dass er nicht Zuhause war, auch wenn seine Mutter es bei der Polizei so ausgesagt hatte. Tronte verlässt wortlos die Wohnung. Jana gesteht ihrem Sohn später, dass sie Tronte eigentlich verlassen wollte ehe die Sache mit Mads passiert ist, da er mehrere Affären hatte. In der Nacht von Mads Verschwinden war er bei Claudia Tiedemann. Deren Tochter Regina hatte Mads am Abend vor seinem Verschwinden zuletzt gesehen.

Während Jonas seine Sachen zusammen packt, um wieder in die Höhlen zu gehen, macht sich in der Schule Martha für ihre Aufführung bereit. Sie bekommt Besuch von Bartosz, der sie fragt, warum sie ihm aus dem Weg geht und ob sie ihm die Schuld für Mikkels Verschwinden gibt, weil er die Idee mit den Höhlen hatte. Martha verneint, geht jedoch weiterhin zu ihm auf Abstand.

Unterdessen findet Katharina eine Telefonabrechnung, auf der ihr eine Nummer besonders ins Auge sticht. Sie ruft diese an und kommt bei Hannah heraus. Ulrich sucht derweil Regina auf und fragt sie, ob sie sich an die Nacht erinnern kann, in der Mads verschwunden ist. Sie verneint, erklärt ihm dann auf Nachfrage, dass sie wusste, dass ihre Mutter und sein Vater ein Verhältnis hatten. Regina glaubt, dass Ulrich am Verschwinden seines Bruders schuld ist, denn nur weil er und Katharina sie damals im Wald zurückgelassen hatten, traute sie sich nicht mehr hindurch. Mads hatte sie in der Nacht seines Verschwindens nach Hause gebracht und war danach verschwunden, als er zurück zu sich wollte.

Ulrich entgegnet, dass er und Katharina damals einen Fehler gemacht haben, allerdings glaubt er auch immer noch, dass Regina damals ihrem Großvater gesagt hatte, dass er Katharina vergewaltigt hat. Regina streitet dies ab und rät Ulrich, die Schuld dafür bei Hannah zu suchen, die damals so verliebt in ihn war, dass sie alles getan hätte, um ihn für sich zu haben. Er kehrt ins Archiv zurück und findet tatsächlich die Abschrift der Anzeige gegen sich, als Zeugin ist Hannah aufgeführt.

Unterdessen treffen sich Tronte und Peter in dessen Haus. Ihr Blick fällt im Anschluss auf einen Bunker, aus dem Licht scheint. Alexander findet derweil den Befund des Mammografiezentrums, den Regina erhalten hat. Er ruft in der Praxis an und erfährt, dass sie an einer aggressiven Krebsform erkrankt ist und sich dringend in Behandlung begeben sollte.

Jonas dringt derweil immer tiefer in die Höhlen ein. Dann plötzlich findet er eine rote Schnur, die aufgespannt wurde und beginnt ihr zu folgen. Sie endet an einer Luke. Er sieht noch einmal auf die Karte, dann holt er den Geigerzähler hervor und folgt dem Klacken des Geräts. Nachdem die Gänge immer enger werden, erreicht er dann eine eisernes Tor mit er Inschrift „sic mundus creatus est“.

Während Jonas einen Weg durch das Tor sucht, präsentiert Martha ihr Theaterstück, doch der Text geht ihr so zu Herzen, weil sie immer wieder an ihren Bruder denken muss, dass sie irgendwann in Tränen ausbricht. Katharina, die doch noch hinzu gekommen war, eilt auf die Bühne und nimmt ihre Tochter in die Arme.

Jonas öffnet schließlich das Tor, woraufhin ein starker Wind ihm entgegen bläst. Dann kriecht er hindurch. Als es wieder ins Schloss fällt, hört der Wind sofort auf. Er blickt sich um. Vor ihm liegt ein langer, enger, dunkler Gang. Just in diesem Moment beginnen in ganz Winden die Lichter zu flackern.

Im Bunker sehen Tronte und Peter auf die Uhr. Es ist 21:17, genau wie in ihrem Buch vermerkt ist. Es ist der vorletzte Termin.

Katharina und Martha verlassen derweil die Schule, als sie auf Regina treffen, die Katharina, die kurz zuvor bei einer Radioshow angerufen hat, um sich über Winden auszulassen, verhöhnt. Katharina geht auf Regina los und fängt an, sie zu schlagen.

Jonas kommt derweil an einen Scheideweg. Er entscheidet sich, den rechten Gang zu gehen und kommt nach einiger Zeit an ein neues Eisentor. Er öffnet es und kriecht hindurch.

Magnus trennt schließlich seine Mutter und Regina. Letztere ruft Katharina zu, dass sie ihren Kindern ruhig sagen soll, was sie damals gemacht hat, so dass sie sehen können, welch ein Mensch sie ist.

Unterdessen blättert Ulrich ein altes Fotoalbum durch und findet schließlich ein Bild von sich und Mads, auf dem sein Bruder den gleichen Pulli trägt wie die Leiche des Kindes, das im Wald gefunden wurde.

Während Regina nach Hause kommt, wo ihr Mann Aleksander auf sie wartet und tröstend in die Arme nimmt, tritt Jonas aus den Höhlen. Er kann nichts auffälliges entdecken und macht sich dann auf den Heimweg. Es beginnt zu regnen. Als Jonas die kleine Bushaltestelle erreicht, sieht er dort eine Suchmeldung von Mads Nielsen. Schließlich fährt ein Kleintransporter vor. Ein junges Mädchen öffnet die Tür und ihr Vater bietet ihm an, ihn

hn mitzunehmen, schließlich sei der Regen wegen Tchernobyl sauer. Als der Mann seine Tochter beim Namen „Hannah“ nennt, ahnt Jonas, dass er seiner Mutter gegenübersteht und lehnt das Angebot ab.

Ulrich ist im Leichenschauhaus und will sich noch einmal die Leiche ansehen. Er erinnert sich an eine Geschichte seiner Mutter, dass Mads einst eine Narbe davongetragen hatte, als er in den Glastisch gekracht ist. Ulrich sucht nach der Narbe und findet sie tatsächlich. Nun ist es gewiss - bei der Leiche handelt es sich um seinen Bruder.

Cast Bearbeiten

trtSoundtracks Bearbeiten

  • Enter One - Sol Seppy
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